Mitglieder­vorstellung

Stefan Birkner, stellvertretender Vorsitzender des Freundeskreises Garbsen

Herr Birkner, Sie sind Mitglied des Garbsener Vereins diginauten. Der 2021 gegründete Verein hat sich auf die Fahne geschrieben, Garbsen digital in die Zukunft zu führen und die Stadt zur sogenannten Smart City werden zu lassen. Die ersten Projekte sind bereits umgesetzt, wie der Hackathon als Ideenschmiede für die Entwicklung zur Smart City und die Ausstattung von CO2 Sensoren in Klassenräumen in Garbsener Schulen. Als Sie gefragt wurden, Mitglied bei den diginauten zu werden, was war Ihre ganz persönliche Motivation, dem Verein beizutreten?

Der Freundeskreis Garbsen ist Mitglied bei den diginauten, weil wir unterstützen wollen, die Potenziale der Digitalisierung für Garbsen nutzbar und erlebbar zu machen. Das stärkt Garbsen als Lebens-, Wirtschafts-, Wissens- und Kulturstandort und ist somit mit den Zielen des Freundeskreises deckungsgleich.

Wenn Sie die vergangenen 15 Jahre betrachten: Welche Erfahrungen mit der Digitalisierung hat Ihr Unternehmen bisher gemacht – und welche Ziele gibt es?

Als Verein nutzen wir insbesondere digitale Kommunikationswege. Im übrigen verstehen wir es als unsere Aufgabe, Garbsens Attraktivität weiter zu steigern, wozu auch ein attraktives digitales Umfeld gehört.

Wir haben im Mai den ersten Hackathon in Garbsen erlebt – dabei sind beeindruckende Ideen entstanden, und erste Modellprojekte gehen bereits in die Pilotphase. Welche Hoffnungen setzen Sie in den Verein?

Die diginauten können als breit getragene Initiative der Motor der Digitalisierung für Garbsen sein. Insbesondere konkrete Projekte machen die Chancen und Potenziale sichtbar. Dadurch wird das abstrakte Wort der Digitalisierung greifbar, Vorteile werden deutlich und es kann eine Dynamik entstehen, von der alle profitieren.

Welche konkreten Schritte und konkreten Projekte auf dem Weg Garbsens zur Smart City sind aus Ihrer Sicht in den nächsten fünf Jahren umsetzbar? Und wo gibt es Prioritäten?

Von zentraler Bedeutung ist, dass es eine flächendeckende Glasfaserversorgung gibt. Das ist natürlich nicht Aufgabe der diginauten, muss aber kommen. Die diginauten können den Raum schaffen für gute, innovative Ideen. Welche das sein werden, vermag ich nicht zu sagen. Und ein Zeitraum von fünf Jahren ist gerade bei digitalen Anwendungen nicht wirklich zu beschreiben.

Dirk Heinrich, Regionaldirektor der Hannoverschen Volksbank

Herr Heinrich, Sie sind Mitglied des Garbsener Vereins diginauten. Der 2021 gegründete Verein hat sich auf die Fahne geschrieben, Garbsen digital in die Zukunft zu führen und die Stadt zur sogenannten Smart City werden zu lassen. Die ersten Projekte sind bereits umgesetzt, wie der Hackathon als Ideenschmiede für die Entwicklung zur Smart City und die Ausstattung von CO2 Sensoren in Klassenräumen in Garbsener Schulen. Als Sie gefragt wurden, Mitglied bei den diginauten zu werden, was war Ihre ganz persönliche Motivation, dem Verein beizutreten?

„Wir waren von der Idee sofort begeistert. Unsere Erfahrung zeigt, dass ein regionaler Schulterschluss und ‚einfach machen‘ oft erfolgreicher ist, als auf eine vermeintlich große Lösung zu warten. Das gilt auch für die Digitalisierung.“

Wenn Sie die vergangenen 15 Jahre betrachten: Welche Erfahrungen mit der Digitalisierung hat Ihr Unternehmen bisher gemacht – und welche Ziele gibt es?

Die Hannoversche Volksbank bietet ihren Kundinnen und Kunden vielfältige digitale Lösungen, von der Terminvereinbarung, über das Online-Banking und die VR-Banking App, bis zur Video-Beratung. Auch viele interne Abläufe sind digitalisiert, dadurch effizienter, und der Papierverbrauch wird nachhaltig reduziert.“

Wir haben im Mai den ersten Hackathon in Garbsen erlebt – dabei sind beeindruckende Ideen entstanden, und erste Modellprojekte gehen bereits in die Pilotphase. Welche Hoffnungen setzen Sie in den Verein?

„Die guten Ideen müssen sichtbar werden. Zunächst für die Garbsener Bürger, aber auch als gute Beispiele für andere Kommunen. Und dann geht es sukzessive an die weitere Realisierung.“

Welche konkreten Schritte und konkreten Projekte auf dem Weg Garbsens zur Smart City sind aus Ihrer Sicht in den nächsten fünf Jahren umsetzbar? Und wo gibt es Prioritäten?

„Unter dem aktuellen Schatten des Ukraine-Krieges und der damit verbundenen Ressourcenknappheit können die diginauten wichtige Zeichen zur Reduzierung des Energieverbrauches setzen. Mittelfristig wäre die Forcierung einer smarten Verwaltung ein wichtiges Signal an die Bürgerinnen und Bürger sowie die Mobilität im ländlichen Raum.“