In Zeiten des Klimawandels ist eine intakte Natur wichtiger denn je. Gesunde Bäume helfen, den CO2-Ausstoß da zu kompensieren, wo er trotz verbesserter Technologien nicht komplett vermeidbar ist. Aus diesem Grund haben die diginauten-Mitglieder Stadtwerke Garbsen und Stadt Garbsen gemeinsam mit Partnerunternehmen Bäume in einem Pilotgebiet, unter anderem im Stadtpark Garbsen, mit Sensoren ausgestattet.

Zur Pressemitteilung
Von links nach rechts: Lars Scheumann (Stadt Garbsen), Andreas Heckmann (Agvolution GmbH), Simon Bauermeister (Stadt Garbsen), Sven Müller (Stadtwerke Garbsen), Raphael Ferretti (OmegaLambdaTec GmbH) und Rocco Wille (Stadtwerke Garbsen).

Durchführung

  • Professionelle Voranalyse der Bodenstruktur im Pilotgebiet.
  • Fünf Bodenfeuchtesensoren ermitteln den Zustand ausgewählter Bäume im Pilotgebiet.
  • Sensordaten werden mit anderen Datenquellen wie Satellitenbildern, Wettervorhersagen oder Bodenanalysen verschnitten.
  • Datenkombination in Verbindung mit selbstlernenden Algorithmen liefert Kennzahl zur CO2-Speicherfähigkeit der Bäume im Garbsener Kommunalgebiet.

Partnerunternehmen

  • Agvolution GmbH, Fachunternehmen aus dem Bereich Agrarwissenschaft: Konzepterstellung zur Erfassung der Klima-, Boden- und Pflanzenparameter sowie deren Aufbereitung.
  • OmegaLambdaTec GmbH (OLT), Big-Data-Spezialist im wissenschaftlichen Bereich: Analyse des Zustands der Bäume – beispielsweise Größe, Umfang oder Farbe des Blattstands – mithilfe von Satellitenbildern und lernenden Algorithmen. Abgleich mit den Daten der Bodenfeuchtesensoren.

Unsere Ziele

  • Gesundheit der heimischen Flora und deren CO2-Speicherfähigkeit optimieren.
  • Bäume auch bei zunehmenden Hitzewellen ausreichend bewässern.
  • Gewinnung datengetriebener Mehrwerte und dadurch Ressourcenschonung beim gezielten Einsatz von Bodenfeuchtesensoren und Wasser.
  • Optimierung städtebaulicher Maßnahmen, beispielsweise Steuerung des Regenwasserabflusses.
  • Erhöhung der Lebensqualität der Bürger*innen in Garbsen.